Tunesien, Perle am Mittelmeer

In die Berge oder ans Meer sind klassische Fragen, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Bei mir waren aber auch die Kosten in verschiedenen Lebensphasen ein entscheidender Faktor. Besonders in der Anfangszeit meines Studiums war die Frage des Geldes bei meiner Urlaubsplanung ein Schlüsselthema. Zwar gelang es mir immer, ein bisschen für meinen nächsten Urlaub zu sparen, aber Reisen nach Südamerika oder gar in die Karibik waren damals leider nicht drin. Dafür sorgte mein begrenztes Budget dafür, dass ich ein spannendes Land entdeckte, das zu dem Zeitpunkt nicht auf meiner Liste an Wunschzielen stand: Tunesien.

Schnäppchenurlaub in Nordafrika

Ich war damals nach einer sehr fordernden Zeit im Studium völlig erschöpft, deshalb wollte ich auf jeden Fall ans Meer. Gleichzeitig herrschte in meinem Geldbeutel Ebbe. Ich war gerade dabei, mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass es dieses Jahr nur für ein paar Tagen an den Gardasee ging. Da stolperte mein Freund über ein Superschnäppchen für einen Urlaub in Tunesien. Es war so günstig, dass ich misstrauisch wurde. Aber als ich begann zu recherchieren, fand ich heraus, dass der Tourismus nach den Terroranschlägen massiv eingebrochen war. Eine Katastrophe für die Menschen, die in dem Bereich arbeiteten, für mich perfekt, weil ich so zu meinem ersehnten Strandurlaub kam.

Sonne, Strand und Meer

Ich trat die Reise mit meinem Freund an und wurde im Gegensatz zu einer allein reisenden Freundin von aufdringlichen Machos verschont. Stattdessen schlief ich jeden Tag aus, schlemmte ausgiebig am Frühstücksbüffet und legte mich danach mit einem Buch auf eine der Badeliegen am Pool. Der Strand grenzte direkt an die Hotelanlage und wir gingen jeden Tag im Meer baden und amüsierten uns darüber, dass Hotelangestellte den Strand jeden Morgen mit einem Rechen in Form brachten. Erst als ich zurückflog, erfuhr ich, dass dort auch die Ruinen des antiken Karthago, Heimat des berüchtigten Hannibal, lagen.

 

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